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Call for Papers: 4. conference on mobility and mobile information systems (MMS 2009)


The following call for paper is in German because the MMS2009 is
organized by the "Mobility and Mobile Information Systems" working
group of the German computer society (GI). However, we also invite
English submissions to the conference.

   4. Konferenz Mobilität und Mobile Informationssysteme (MMS 2009)
           ausgerichtet durch die GI-Fachgruppe MMS
            03.03.2009 in Münster
             Co-located mit der BTW 2009

            Aufruf zur Einreichung

Mobilität und Ubiquität werden immer mehr zu entscheidenden Faktoren
bei der Entwicklung, Implementierung und Anwendung von
Informationssystemen. Die Verwendung mobiler und drahtloser
Kommunikationstechnik erlaubt nicht nur eine bessere Unterstützung
existierender mobiler Aktivitäten, sondern bietet auch die technische
Grundlage für ganz neue Arten mobilen Arbeitens und Lebens. Pervasive
Computing und Ambient Intelligence ergänzen die
Unterstützungsmöglichkeiten mobiler Technologien durch die
unmittelbare Verknüpfung digitaler Dienste mit der physischen Umwelt
des Nutzers.

Sowohl mobile Systeme im Allgemeinen als auch intelligente,
instrumentierte Umgebungen haben das Ziel, Benutzer bei ihren
beruflichen und privaten Aktivitäten auch jenseits des klassischen
Schreibtisch-Arbeitsplatzes zu unterstützen. Mobile Arbeitsplätze
werden so nahtlos in die Wertschöpfungskette des Unternehmens
eingebunden, PDAs führen Benutzer jederzeit und an jedem Ort durch
ihre täglichen Aktivitäten, RFID-basierte Systeme erlauben eine
dynamische, ereignisgesteuerte Prozessautomatisierung in Logistik und
Produktion, Smart/Ambient Environments unterstützen individuelle und
teamorientierte kreative Informationsarbeit, Ortsinformation wird für
die Initiierung und Konfiguration von Diensten verwendet, intelligente
Gebäude erleichtern die benutzerabhängige Kontrolle komplexer
Infrastrukturen, neue Arten der Gestaltung von Geschäftsprozessen
werden ermöglicht.

Damit all diese Systeme effektiv funktionieren, benötigen die Systeme
Wissen über den Benutzer, seine Pläne, Ziele, Präferenzen und die
Umgebung, in der er agiert. Forschung zu mobilen und ubiquitären
Systemen muss Verfahren bereitstellen, mit deren Hilfe dieses Wissen
erfasst, verstanden und genutzt werden kann. Die zentrale
Herausforderung für mobile und ubiquitäre Systeme ist daher,
technische Lösungen nahtlos in einzelne Aktivitäten, Geschäftsprozesse
und ganze Wertschöpfungsketten der realen Welt zu integrieren - und
damit den Menschen bestmöglich in seinem täglichen Berufs- und
Privatleben zu unterstützen. Dieses Ziel kann nur durch
interdisziplinäre Arbeit erreicht werden.

Ziel der 4. Konferenz Mobile und Ubiquitäre Informationssysteme (MMS
2009) ist es, ein Forum zu schaffen, dieses Spannungsfeld zwischen
mobilen und ubiquitären Technologien, menschlicher Aktivität und
geschäftlichen Wertschöpfungsketten zu untersuchen. So wie die
Fachgruppe MMS es sich zum Ziel gesetzt hat, die beteiligten
Wissenschaftsgebiete zusammen zu bringen, so soll dies auch die
Konferenz tun. Wir wollen untersuchen, wie sich diese
unterschiedlichen Faktoren gegenseitig beeinflussen, wo im Detail die
Herausforderungen sind und welche Lösungen für die mobile, ambiente
und ubiquitäre Unterstützung Erfolg versprechend scheinen.

Themenbereiche

Die folgende Liste bietet Anhaltspunkte möglicher Problemstellungen
und Schwerpunkte, wobei weitere Themen im Umfeld der Schwerpunkte der
Fachgruppe GI-MMS ebenso von Interesse sind:

Ambient Intelligence in Arbeits-, Lern- und Freizeitprozessen

  • Einsatzpotenziale und Nutzen von Ambient Intelligence
  • Akzeptanz ambienter Technologien
  • Ambiente Werkzeuge und Instrumente
  • Standardisierungsaktivitäten
  • Kontextualisierung in ambienten Umgebungen
  • Fallstudien / Prototypen

Mobile + Ubiquitous Commerce

  • Mobile und ubiquitäre Anwendungen und Bezahlmodelle
  • Killerapplikationen (und Flops!) des M- und U-Commerce
  • Durchgängige Kundenbetreuung an E-Commerce und M-Commerce Schnittstellen sowie ggf. im stationären Einzelhandel
  • Nutzerakzeptanzmodelle des M- und U-Commerce
  • Nutzenmehrwertanalysen des M- und U-Commerce
  • Erlösmodelle des M- und U-Commerce, d. h. wer bezahlt letztendlich wie für (neue) mobile und ubiquitäre Anwendungen

Anwendungs- und Datenbank-Entwicklungen für Mobile Informationssysteme

  • Architektur und Implementierung mobiler Informationssysteme
  • Replikation, Caching, Synchronisation
  • Quality of Service für mobile Dienste
  • Personalisierung und Sicherheit
  • Sensordaten und kontinuierliche Anfragen
  • Sich bewegende Objekte und Nutzer, Lokationsbestimmung
  • Neue Anwendungen (GALILEO-Nutzung, Geo, Bio, Medizin, Logistik ...)

Das Internet der Dinge

  • Integration von RFID-, Sensor- und Lokalisierungstechnologien in betriebliche Informationssysteme
  • Nutzen und Nutzung feingranularer Informationen über physische Prozesse
  • Prozesse der Diffusion ubiquitärer Technologien und Standards
  • Entstehung neuer Geschäftsmodelle durch Kombination von physischem Objekt und digitalen Diensten
  • Sicherung der Privatsphäre in einer Welt ubiquitärer und multimodaler Datensammlung
  • Zentralisierung vs. Dezentralisierung von Daten und Funktionen
  • Fallstudien bereits heut produktiv betriebener Implementierungen

Technologieentwicklungen und Integrationslösungen für Mobile
Mehrwertdienste

  • Mobile Value Adding Services (VAS)
  • Integration und Kombination mobiler Dienstkonzepte
  • Netzübergreifende mobile Lösungen
  • Geschäftsmodelle für mobile VAS
  • Mobile Intra- und Inter-Organisationslösungen
  • Lösungen für das m-government und andere spezifische Branchen
  • Erweiterungen von Services durch Lokalisierungsinformation, Navigation etc.

M-Enterprise – mobile und ubiquitäre Geschäftsprozesse

  • Potentiale, Gestaltung und Optimierung mobiler und ubiquitärer Geschäftsprozesse
  • Typische Wirkungen mobiler und ubiquitärer Technologien im Unternehmenskontext
  • Wirtschaftlichkeit mobiler und ubiquitärer Systeme und ihr Beitrag zur Wertschöpfung
  • Fundierte Literaturanalysen, Entwicklung und Evaluierung von Theorien und formalen Modellen, Beschreibungen von Prototypen- und Architekturentwicklungen
  • Überblicksarbeiten, empirische Arbeiten und Erfahrungsberichte zur Anwendung mobiler und ubiquitärer Technologien im Unternehmenskontext in unterschiedlichen Branchen, z.B. Banking, Tourismus, Gesundheitswesen, Versicherungswirtschaft, Logistik und in unterschiedlichen betrieblichen Funktionsbereichen, z.B. SCM, CRM, Business Intelligence.

Neben regulären Papieren sind auch Kurzbeiträge zu laufenden Arbeiten
und kontroversen Thesen willkommen.

Einreichungsrichtlinien

Eingereichte Beiträge dürfen nicht bereits anderweitig veröffentlicht
oder unter Begutachtung sein. Die Beiträge werden vom Programmkomitee
in einem doppelt blinden Begutachtungsverfahren beurteilt. Alle
Hinweise auf die Autoren müssen daher aus der Einreichung entfernt
werden. Akzeptierte Beiträge sollen in einem Tagungsband der
GI-Edition "Lecture Notes in Informatics (LNI)" veröffentlicht
werden. Beachten Sie daher bereits bei der Ersteinreichung unbedingt
die Autorenrichtlinien der LNI, die Sie unter
service/publikationen/lni/" target="_blank">http://www.gi-ev.de/service/publikationen/lni/ finden.

Die Länge regulärer Beiträge darf 14 Seiten (einschließlich
Abbildungen und Literaturangaben) im LNI-Format nicht
überschreiten. Kurzbeiträge dürfen maximal 5 Seiten umfassen. Beiträge
können in deutscher oder englischer Sprache verfasst
werden. Konferenzsprache ist deutsch.

Die Ankündigung der Einreichung (Titel, Abstract) ist bis 24.11.2008
per E-Mail an mms2009@i-u.de zu senden. Die Einreichung selbst erfolgt
über ein elektronisches Konferenzverwaltungssystem, das unter
http://www.easychair.org/conferences/?conf=mms2009 zu finden
ist. Aktuelle Informationen werden auf der Konferenzseite
http://www.gi-mms.de/mms2009 bereitgestellt.

Wichtige Termine
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24.11.2008: Ankündigung von Beiträgen (Abstract)
30.11.2008: Frist zur Einreichung von Beiträgen
22.12.2008: Benachrichtigung der Autoren
15.01.2008: Einreichung des druckfertigen Manuskriptes
03.03.2009: Konferenz MMS